101 Kilometer - Ausdauer, die verbindet

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Spitzenleistung dank guter Planung und Teamwork

Wer täglich Verantwortung für die Vorsorge unserer Versicherten übernimmt, weiss: Erfolg entsteht nicht über Nacht, sondern Schritt für Schritt.

Unser Mitarbeiter Christian Detscher-Winker hat dies kürzlich eindrücklich bewiesen. Gemeinsam mit seiner Partnerin absolvierte er erfolgreich den Eiger Ultra Trail Lauf, einen 101-km-Lauf durch die Grindelwaldner Bergwelt.

Eine aussergewöhnliche sportliche Leistung, die eine gute Vorbereitung, Teamgeist und Durchhaltevermögen verlangt. Eigenschaften, die ihn auch im Berufsalltag begleiten.

«100 Kilometer läuft man nicht allein mit den Beinen, sondern vor allem mit dem Kopf. Ausdauer, Vertrauen und ein gemeinsames Ziel machen den Unterschied.»

Wir gratulieren Christian und seiner Partnerin herzlich zu dieser grossartigen Leistung.

Christian ist Projektleiter Immobilien bei PAT BVG. Aktuell betreut er Neubauprojekte in Oftringen und Suhr und hat im letzten Jahr in Tenero und Deitingen im Bereich Wohnbauten neue Objekte realisiert.

Wir haben unserem Kollegen Christian fünf Fragen zu seinem beindruckenden Erfolg gestellt:

Christian, was hat dich motiviert, 101 km zu laufen?
Weil wir bereits mehrfach in den Bergen an Trailrunning-Veranstaltungen über 50 und 70 Kilometer teilgenommen hatten, wollten wir die 100 Kilometer probieren. Nachdem der Lauf im Jahr 2025 aufgrund der unsicheren Wetteraussichten nicht über die komplette Länge durchgeführt werden konnte, haben wir uns entschieden, dieses Jahr einen neuen Anlauf zu nehmen und den ganzen Lauf über die volle Distanz anzugehen. Die erste, grosse Hürde, das Lotterieverfahren hatte auch geklappt und ich und meiner Partnerin haben einen Startplatz beim Eiger Ultra Run erhalten. Das Wetter war zwar auch in diesem Jahr nicht besser, aber der Veranstalter hat den Lauf über die ganze Strecke durchführen lassen. Und es hat sich gelohnt. Es war ein tolles, abwechslungs- und erlebnisreiches Abenteuer in einer wunderschönen Umgebung. 

Wie bereitet man sich auf so eine Distanz vor?
Damit der Lauf «Spass» macht, sollte man sich langsam an diese Distanz heranwagen. Es ist wichtig, viele und gute Trainingsstunden im Grundlagenbereich, aber auch ausreichend Höhenmeter gesammelt zu haben. Da ich und meine Partnerin multisportiv sind, haben wir die Grundlagen mit Skilanglauf, Skitouren, Rennrad – und Mountainbike fahren, Hochtouren, Wandern, Laufen und Trailrunning erarbeitet. So wurde das Training nicht eintönig und blieb abwechslungsreich.

Gab es einen Moment, an dem du am Eiger Ultra Run aufgeben wolltest?
Als wir in Wengen nach 64 Kilometer und 4’000 Höhenmeter ankamen und noch knapp ein Marathon und über 2400 Höhenmeter vor uns lagen, haben wir schon gedacht, jetzt würde es auch reichen. Aber das Ziel war ein anderes und dies wollten wir erreichen. Und wir fühlten uns nach wie vor fit.

Welche Rolle spielte deine Partnerin während des Laufs?
Seit drei Jahren haben wir uns als Ziel vorgenommen, den Trailrunning Event gemeinsam anzugehen. So wird es nie langweilig. Man ist nicht über Stunden alleine unterwegs und man kann sich aus Tiefs gegenseitig herausholen. Tiefs gehören bei solchen Distanzen einfach dazu. Ist ein Teil des Ultralaufens. Glücklicherweise war dieses Jahr das erste Mal, wo wir beide kein Tief hatten. Zusätzlich konnten wir uns auch in den vielen Schlechtwetterphasen mit starkem Regen und Hagel motivieren, aber auch daran erinnern, genug zu essen, um die nötige Energie zu haben.

Gibt es etwas aus diesem Erlebnis, das du in deinen Berufsalltag mitnimmst?
Bei einem sportlichen Projekt ist es genauso, wie bei einem Bauprojekt. Es benötigt einen langfristigen Plan, wie die Vorbereitung angegangen wird. Dazu viel Disziplin im Training, einen Plan B, wenn zum Beispiel das Wetter beim Training nicht mitspielt, oder etwas zwickt. Nicht zuletzt einen guten Plan, wie der Lauf durchgeführt wird. Dies ist bei der Planung und Umsetzung eines Bauprojekts genauso.

Mein Motto: Wenn man ein Ziel wirklich erreichen möchte und sich gut darauf vorbereitet, kann man das Ziel auch erreichen.

 

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