Vorsorgepläne - massgeschneiderte Module

Unser modulares Leistungsangebot ermöglicht die auf Ihre Bedürfnisse zugeschnittene Vorsorgelösung. Setzen Sie den optimalen Vorsorgeplan im Baukastensystem zusammen.

Vorsorgepläne Module

Versicherter Lohn

Basis zur Bestimmung des versicherten Lohnes bildet das AHV-Einkommen mit oder ohne Koordinationsabzug. Selbständigerwerbende sind freiwillig versichert und können daher ein tieferes Einkommen als Basis verwenden. In Koordination mit der AHV (1. Säule) kann vom AHV-Einkommen ein Koordinationsabzug abgezogen werden. Spar- und Risikoteil werden auf dem gleichen versicherten Lohn berechnet. Der versicherte Lohn kann nach oben gemäss BVG, UVG, SIFO oder 300% der maximalen Altersrente plafoniert werden sowie gegen unten mit oder ohne BVG-Eintrittsschwelle (im Modul L2 in % des Beschäftigungsgrades) gewählt werden. Der minimal versicherte Lohn wird in allen Modulen gemäss BVG bestimmt. Im Modul L5 sind Eintrittsschwelle und Plafond fix vorgegeben. Der maximal versicherbare Lohn entspricht der 30fachen maximalen AHV-Altersrente.

Modulvarianten:

L1AHV-Einkommen abzüglich BVG-Koordinationsabzug
L2AHV-Einkommen abzüglich BVG-Koordinationsabzug in % des Beschäftigungsgrades
L3AHV-Einkommen abzüglich 20% des AHV-Einkommens, max. BVG-Koordinationsabzug
L4Kein Koordinationsabzug; gesamtes AHV-Einkommen ist versichert
L5Fix: Koordinationsabzug + Eintrittsschwelle = 1/2 BVG-Koordinationsabzug, kein Plafond

Altersvorsorge

Für jede versicherte Person wird ein individuelles Alterskonto mit dem angesammelten Altersguthaben geführt. Verbucht werden auf diesem Konto: Sparbeiträge bzw. Altersgutschriften, Beiträge aus dem Zusatzsparen, eingebrachte Austritts- bzw. Freizügigkeitsleistungen, freiwillige Einkäufe, Vorbezüge und Rückzahlungen für Wohneigentum oder infolge Scheidung sowie die Zinsen. Der Sparprozess beginnt in allen Modulen ab Alter 25. Das Endaltersguthaben im Pensionierungsalter ist die Basis für die Altersleistung, welche in Kapital- oder Rentenform bezogen werden kann. Zur Berechnung der Altersrente wird das angesammelte Altersguthaben bei Pensionierung mit dem gültigen Umwandlungssatz umgerechnet.  

Zusatzsparen

Zusätzliche Sparbeiträge erhöhen die Altersleistungen. Dieses Modul kann ergänzend zum Modul A gewählt werden. Aufgrund der dadurch höheren Sparbeiträge können z.B. Lohnerhöhungen teilweise "nachfinanziert" oder Renteneinbussen bei vorzeitiger Pensionierung reduziert werden.

Modulvarianten:

 A 1A 2A 3A 4A 5A 6A 7A 8A 9ZS 1ZS 2
5 - 34*7 %11 %16.5 %20 %21 %8%9%5%6%2 %4 %
35 - 4410 %12 %16.5 %20 %22 %11%12%7%8%2 %3 %
45 - 5415 %15 %16.5 %20 %23 %16%17%10%11%2 %2 %
55 - 64/6518 %18 %18.0 %20 %25 %19%20%12%13%--
bis 7018 %18 %18.0 %20 %25 %19%20%12%13%--
25 - 65500%560%675%800%910%540%580%340%380%60%90%


*Sparen AUCH ab Alter 18 oder 20 möglich!

Risikoversicherung

Die Risikoleistungen werden gemäss BVG oder in Prozenten des versicherten Lohnes bestimmt. Dabei kann die Wartefrist für die Invalidenleistungen auf 360 oder 720 Tage festgelegt werden. Besteht für Arbeitnehmer/innen eine Krankentaggeldversicherung mit BVG-koordinierter Leistungsdauer von 720 oder mehr Tagen, beträgt das Taggeld mindestens 80% des entgangenen Lohnes und wird die Versicherung vom Arbeitgeber zu mindestens 50% mitfinanziert, kann die Wartefrist 720 Tage gewählt werden. Selbständigerwerbende sollten die Wartefrist von 720 Tagen nur wählen, wenn während dieser Zeit ein angemessenes Kranken- bzw. Unfalltaggeld zur Auszahlung gelangt.

Modulvarianten:

R 1

Die Invalidenrente entspricht der BVG-Minimalrente.

R 2

Invalidenrente in % des versicherten Lohnes: 5%-Schritte von 30-70% wählbar.


Tiefere Invalidenrenten können versichert werden, wenn der versicherte Lohn mindestens CHF 200'000 bei 10%, CHF 150'000 bei 15% oder CHF 100'000 bei 20% oder 25% Invalidenrente beträgt.
Die Hinterlassenen- und Kinderrenten betragen in % der Invaliden- bzw. laufenden Altersrente:

60%für Ehe-, eingetragene oder unverheiratete Lebenspartner
20%für Waisen (bis Alter 20 oder Alter 25, wenn das Kind in Ausbildung ist.)
30%für Vollwaisen (bis Alter 20 oder Alter 25, wenn das Kind in Ausbildung ist.)
20%für Kinder von Invaliden mit Rentenanspruch (bis Alter 20 oder Alter 25, wenn das Kind in Ausbildung ist.)

Todesfallkapital

Zusätzlich zu den reglementarischen Hinterlassenenrenten kann bis längstens zum ordentlichen AHV-Alter ein einmalig auszahlbares Todesfallkapital versichert werden. Die Module sind nicht kombinierbar. Wird das Modul TK 2 gewählt, erfolgt die Auszahlung des angesammelten Altersguthabens nur, wenn gleichzeitig eine Ehe-, Lebenspartner oder Waisenrente zur Auszahlung gelangt. Bei Kapitaloption entfällt das Modul TK 2; das angesammelte Altersguthaben wird nur einmal ausbezahlt. 

Modulvarianten:

T 1

In Prozenten des versicherten Lohnes wählbar: 50, 100, 150 oder 200%.

T 2

Das vorhandene Altersguthaben wird zusätzlich zu den Hinterlassenenrenten ausbezahlt.

Besteht eine Krankentaggeldversicherng, welche eine Leistungsdauer von 720 Tagen vorsieht, kann der Anspruch auf Invalidenleistungen bis zur Erschöpfung des Taggeldanspruchs aufgeschoben werden und in der Beruflichen Vororsorge eine Wartefrist für die Invalidenrente von 720 Tagen abgeschlossen werden. Falls keine Krankentaggeldversicherung besteht, beträgt die Wartefrist für die Invalidenrente 360 Tage.

Modulvarianten:

WF 1

Wartefrist 360 Tage

WF 2

Wartefrist 720 Tage

Pensionierung

Planen Sie Ihren Ruhestand.

Freiwillige Einkäufe

Die schlaue Art zu sparen!

Wohneigentum

Sie fragen sich, wie Sie Ihr Pensionskassenguthaben dafür einsetzen können? 

Invalidität

Wie sind Sie abgesichert, wenn Sie aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr arbeiten können und Ihre Erwerbstätigkeit aufgeben müssen?

Todesfall

Leistungen im Todesfall

Unterbruchversicherung

Wollen Sie eine Pause einlegen, die Welt erforschen oder sich weiterbilden?

Zivilstandsänderung

Was passiert mit Ihren Pensionskassengeldern bei Heirat oder Scheidung?